Nun also doch… me, myself and yWriter

Jahrelang habe ich mich spezieller Schreibsoftware verweigert. Nicht aus Prinzip, sondern einfach nur, weil ich auch ohne sehr gut zurecht kam. Notebook inkl. Office-Programm (anfangs noch MacBook mit MS Office, mittlerweile Lenovo mit Open Office), dazu ein Notizbuch, so fing es vor vielen Jahren mit Daniel und seinen Freunden an. Dann kam hier und da Recherchematerial in digitaler Form dazu, Fotos, Ideen, Notizen, Exposes, Inhaltsverzeichnisse, etc…

Um es kurz zu machen: Es wurde immer mehr.

Aber ich kam trotzdem noch zurecht… irgendwie. Aber ich merkte trotzdem, dass es Tag für Tag und Kapitel für Kapitel schwieriger wurde, alle Details der Geschichte, alle Merkmale der Charaktere, alle Handlungsstränge im Blick zu behalten.

Nun… wenn man Tag für Tag, von morgens bis abends Vollzeit an seiner Geschichte arbeitet, dann kann das auch in einem fortgeschritteneren Stadium noch funktionieren. Arbeitet man aber plötzlich nur noch Teilzeit daran, hat Tag für Tag noch tausend andere Dinge im Kopf, wird vielleicht noch zur ein oder anderen längeren Schreibpause gezwungen, dann wird’s irgendwann eng. Vor allem dann, wenn man nicht mehr auf Seite 50 einer kleinen, kurzen Geschichte steht. Sondern auf Seite 800 im zweiten Band und plötzlich muss all das, was man vor Jahren begonnen hat, wieder passend zusammen kommen. 😀

Bitte nicht falsch verstehen, es gibt nichts Schöneres, als wenn alle Stränge wieder zusammenlaufen und all die kleinen Details auch 4 Jahre und 500 Seiten später immer noch einen Sinn ergeben. Aber es ist eben auch sehr anstrengend.

So… nun aber mal weiter im Text… ziemlich lange Einleitung für das bisschen Info, das ich eigentlich nur loswerden wollte. 😉 Heute hat es plötzlich KLICK gemacht und ich wollte nun eben doch eines der diversen Schreib-/Autorenprogramme nutzen, die da außen so herumschwirren.

Aber welches? Meine erste Wahl (ohne mich groß informiert zu haben) war Scrivener. Also hab ich mal schnell recherchiert wie, wo und warum man am besten und schnellsten an eben jenes Scrivener kommt. Tja, und dabei bin ich dann dank Google und den Blog schriftsteller-werden.de auf yWriter gestoßen.

Also nicht lange gefackelt… heruntergeladen… gestartet… neues Projekt angelegt… und ab geht die Post… naja, hoffentlich! Ich werde den yWriter die nächsten Tage einfach mal dem klassischen Praxistest unterziehen und am Ende hoffentlich wissen, ob mir das Ding wirklich eine Hilfe ist, oder das Chaos nur noch perfekter macht.

Und wie auch immer es ausgehen wird, ich werde natürlich darüber berichten… und falls einer von euch da draußen vielleicht selbst Erfahrungen mit dem ein oder anderen Progrämmchen für Schreiberlinge gesammelt hat, darf er diese hier natürlich gerne mit uns teilen. 🙂

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: